Frag Mutti ist eine der bekanntesten deutschen Online-Plattformen für Haushalts- und Alltagstipps, Rezepte sowie bewährte Hausmittel. Wir haben uns auf die Suche gemacht um die besten Beiträge zu finden um alte Fettflecken aus Kleidung zu entfernen. Die jeweilligen Artikel sind in der Überschrift verlinkt. So kannst du mehr zu den Methoden und dem Vorgehen herausfinden.
Ein relativ ungewöhnlicher Tipp. Aber auch ein über zwei Jahre alt war der Fleck ging damit raus. Und auch in den Kommentaren schreiben Nutzer, dass sie es mit Rasierschaumprobiert haben und dass es funktioniert.
Warum funktioniert das?
Rasiercreme ist im Kern eine konzentrierte Kaliumseife mit eingearbeitetem Fett, meist Vaseline oder Wollwachs. Die Seife wirkt wie jedes Tensid und macht Fett und Wasser mischbar, während das enthaltene Fett zusätzlich nach demselben Prinzip arbeitet wie der Butter-Tipp weiter unten. Anders als bei Gallseife schwanken die Rückmeldungen hier nicht: Unter den 16 Kommentaren zu diesem Tipp findet sich kein einziger Fehlschlag, nur eine unbestätigte Vermutung, dass Creme wegen ihrer höheren Konzentration sogar zuverlässiger wirkt als Rasierschaum.
Der Fleck fällt erst beim Bügeln auf und die Wäsche ist längst durch die Maschine. Backpulver auf den Fleck streuen hilft dir ihn einfach zu entfernen.
Ein Kommentar berichtet, den Trick seit 15 Jahren zuverlässig zu nutzen, ein anderer sogar von einem drei Jahre alten Fleck, der so verschwand.
Bei dunklen Stoffen und blauen Küchenschürzen meldet ein anderer Nutzer dagegen Probleme. Nachvollziehbar, denn Backpulver hat einen hohen pH-Wert und wirkt dadurch leicht bleichend. Reinigungsratgeber empfehlen es deshalb übereinstimmend nur für helle Textilien.
Zweimal bei 60 Grad gewaschen, der Fettfleck sitzt trotzdem noch fest. Auch hier raten mehrere Nutzer zu Backpulver.
Ein mehrere Wochen alter Fettfleck, verschwunden in etwa einer Minute. Kein Waschgang nötig, nur Pulver drauf, abschütteln, ausbürsten. Die Kommentare zeigen aber auch, dass nicht jeder Stoff gleich gut darauf reagiert . Bei einer Jeans hat es funktioniert, bei einem Rock aus anderem Material nicht.
Stärke wirkt rein mechanisch, sie saugt das Fett auf wie ein Schwamm. Bei saugfähigen Naturfasern wie Baumwolle klappt das gut, bei glatteren oder synthetischen Geweben schlechter, weil die Pulver-Adsorption dort nicht richtig greift.
Selbst hartnäckige, ältere Flecken sollen damit verschwinden. Ob bei 30 oder 60 Grad gewaschen wird, spielt laut Kommentaren keine Rolle. Ein Kommentar empfiehlt eine Variante mit Essig statt Weichspüler, ein anderer schwört im selben Thread stattdessen auf Backpulver.
Ausgerechnet Butter gegen Fettflecken von der Fahrradkette – die Buttersäure soll das Fett lösen, den Rest erledigt die Waschmaschine. Die Diskussion ist ziemlich lebhaft. Manche schwören drauf, andere berichten vom genauen Gegenteil.
Ein Kommentar im selben Thread vermutet, warum: Bei Leder und Naturtextilien funktioniere es gut, bei Synthetik oder Mischgewebe eher nicht. Das deckt sich mit unserem Wissen. Synthetische Fasern haben eine chemische Affinität zu Fett und saugen es regelrecht auf, wodurch sich Fettflecken dort generell schwerer lösen lassen als auf Baumwolle.
Ein Mittel fürviele Fleckentypen. Gallseife wird hier gegen Marinade, Kugelschreiber und sogar Curry eingesetzt.
Während der eine Nutzer seinen Pullover rettet, scheitert der Tipp es bei Druckertinte und Auspuffflecken komplett.
Beide Fehlschläge lassen sich übrigens erklären. Druckertinte ist Farbstoff oder Pigment, also kein Fett. Gallseife emulgiert Fett, an fest gebundenen Farbpartikeln geht sie vorbei.
Bei Auspuff-Ruß ist es eher eine Anwendungsfrage: Ruß darf nicht direkt eingerieben oder nass behandelt werden, sonst dringen die Partikel nur tiefer ins Gewebe.